Rini in Argentinien

al campo, al campo

24 März, 2008 · Kommentar schreiben

erstmal muss mann essen schiessen

Da mein alltägliches Dasein nicht viel hergibt um darüber hübsche kleine Geschichten aus der Ferne zu stricken, muss mal wieder eine Reise herhalten. Allerdings wars nur ein kleiner 24-Stunden Ausflug… und zwar aufs Land. Landei das ich ja bekanntlich nicht bin, konnte ich endlich mal mit Schafen, Schweinen und Pferden herumtollen. Abgesehen natürlich von diversen Insekten die mir ihre Gesellschaft aufdrängen wollten – Insekten die dank ihrer Körpergröße die Erwähnung in diesem Blog wirklich verdient haben und nicht aus purer Stadt-Hysterie der Autorin für erwähnenswert gehalten werden.

grillen und steinofenpizza aufm land
Wirklich bezaubernd dieses nichts in Argentinien. Vielleicht ist es auch gar keine Besonderheit, vielleicht fassen sich die wahren Landeier die auf diesem Blog rumlungern an den Kopf und sagen „Was muss diese arrogante Großstädterin eigentlich ans andere Ende der Welt fliegen um zu merken, dass auf dem Land der Horizont weiter weg und die Sterne viel heller sind als in der Stadt!?!“ Aber ich würde behaupten dass sie es hier noch ein bisschen mehr sind! Nagut, ich werde mich darüber nicht streiten. Was ich aber wirklich für bemerkenswert halte, ist dass man einfach so seine paar Pferde rumtollen hat – ob man da ist oder nicht. Ich meine dafür muss ich doch so einigermaßen weit reisen. Ich habe jedenfalls in Deutschland noch nie jemanden getroffen der in der Hauptstadt wohnen würde und 3 Stunden entfernt ein paar Wiesen hat auf dem seine Pferde sich alleine amüsieren und ernähren und wenn man halt mal will fährt man raus. . . aber wie gesagt, mag sein dass ich mich vertue…

jajja, immer nur essen in fleischland
Letztenendes war jedenfalls auch wieder landestypisch die Anreise – Bus kaputt, Warten aufm Feld, aus der angekündigten halben Stunde bis ein Ersatz kommt werden einfach mal 4, alles nichts neues. Was allerdings doch neu ist: Ich mache das alles inzwischen so selbstverständlich und entspannt mit, dass  ich von den Argentiniern auf den Deckel bekomme und mir anhören muss „das kannst du dir doch nciht gefallen lassen, Geld bekommst Du hier nach mehr als 3 Studen zurück, wenn man sich bei sowas nicht beschwert geht es doch niemals hier voran!“… hmmm waren das nicht mal meine Worte??

Kategorien: Travel

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